Praktische Helfer auf eurem Radausflug

Posted by Sarah Schwarz

Praktische Helfer auf eurem Radausflug

Posted by Sarah Schwarz

Radflasche, Schlauch, Schloss – auf Radausflügen braucht ihr ein wenig mehr als nur euer Fahrrad. Das richtige Zubehör ist nicht nur praktisch, sondern macht euren Radausflug auch komfortabler und sicherer. Was sind die Must-Haves und was kann daheim bleiben?

Generell hängt eure Ausrüstung natürlich von der Dauer eurer geplanten Tour ab. Ihr solltet alles Nötige dabei haben, aber nicht zum Packesel werden. Kids, die schon selbstständig auf dem Rad cruisen, wollen bestimmt eine eigene Tasche mit den wichtigsten Gadgets und Schätzen packen. Wir haben euch daher einen kleinen Ratgeber zusammengestellt mit nützlichem woom Zubehör und Helfern, die eurem Kind eine Extraportion Fahrspaß bieten. Außerdem verraten wir euch, auf welche zusätzlichen Kilos ihr verzichten könnt.

 

Radtasche

Ein großer Rucksack voll mit Proviant und Gepäck ist für euer Kind auf der Tour nicht so geeignet, weil es dadurch an Stabilität auf dem Fahrrad verliert. Für richtig unbeschwerten Fahrspaß sorgt hingegen eine Radtasche: Ohne Zusatzgewicht am Rücken kann euer Kind seine wichtigste Ausrüstung oder Mitbringsel von der Tour selbst am Rad verstauen. Für größere Kinder ist zum Beispiel unsere SLOFF Rahmentasche (für woom ORIGINAL 4, 5 und 6) der perfekte Begleiter – dank mehrerer Klettverschlüsse sitzt sie selbst auf holprigen Fahrten fest im Rahmen und bietet genügend Stauraum für die wichtigsten Utensilien.

woom 5 in rot mit sloff RahmentascheWenn ihr mehr Gepäck mitnehmen müsst, dann empfiehlt es sich, das Gewicht auf mehrere Taschen zu verteilen. Für ein gutes Gleichgewicht und eine komfortable Fahrt solltet ihr das Gewicht gleichmäßig rechts und links verteilen. Bezogen auf das Vorder- und Hinterrad ist die goldene Regel der Gewichtsverteilung 60:40.

 

Radflasche

Ein Radausflug macht ganz schön durstig. Speziell Kinder geben schon mal gerne Vollgas auf dem Rad und haben dann großen Durst. Wer selbst in die Pedale tritt, sollte auch die Radflasche immer griffbereit am eigenen Fahrrad haben. So kann euer Kind jederzeit seinen Durst löschen, auch wenn es euch mal ein paar Meter abgehängt hat. ;) Denkt daran: Kinder vergessen beim Toben schon mal, regelmäßig zu trinken, daher solltet ihr immer wieder kurze Trinkpausen einlegen und nicht darauf warten, dass sich der Durst bemerkbar macht.

woom Vienna Bell

Klingel

Ob in der Natur oder im Straßenverkehr – eine Klingel ist wichtig, damit euer Kind rechtzeitig auf sich aufmerksam machen und so Unfällen mit Spaziergängern oder anderen Radlern vorbeugen kann. Zudem ist eine Klingel in vielen Ländern auch Pflicht im Straßenverkehr. Achtet beim Montieren der Klingel darauf, dass euer Kind die Klingel leicht mit dem Daumen erreichen kann, ohne dabei die Hand vom Griff zu lösen. So hat es den Lenker mit den restlichen Fingern gut im Griff und kann im Notfall schnell und sicher bremsen. Unsere lautstarken VIENNA BELL und BING Fahrradklingeln können leicht mit dem Daumen bedient werden und geben einen hellen, auffallenden Ton von sich, mit dem euer Kind auch im Stadtverkehr nicht überhört wird.

 

woom Cyclope Licht

 
Beleuchtung

Stellt euch vor, ihr habt so viel Spaß auf der Tour mit eurem Kind, dass ihr die Zeit ganz überseht. Oder der Ausflug dauert aus einem anderen Grund einfach länger als geplant. Plötzlich dämmert es schon. Jetzt heißt es: sehen und gesehen werden. Die richtige Fahrradbeleuchtung macht eure Kids nicht nur sichtbarer für andere Verkehrsteilnehmer, sondern ist auch in den meisten Ländern gesetzlich vorgeschrieben. Doch an vielen Rädern ist standardmäßig keine entsprechende Beleuchtung verbaut. Kein Problem, denn es gibt superpraktische Helfer zum Nachrüsten, wie unsere CYCLOPE Fahrradlichter. Sie lassen sich im Handumdrehen und werkzeugfrei am Fahrrad befestigen und ganz einfach mittels USB-Kabel wieder aufladen. Wichtig: Wenn es um die Sicherheit eurer Kids geht, solltet ihr nicht versuchen, Kilos einzusparen.

Natürlich möchtet ihr auf der Tour mit eurem Nachwuchs nichts dem Zufall überlassen. Regenbekleidung, Pullover, Werkzeug – der Rucksack ist schnell prall gefüllt, doch müsst ihr wirklich für jede Wetterlage und jede mögliche Panne gerüstet sein?

 

Zu viel, zu schwere und falsche Bekleidung

Zu einer guten Planung gehört mehr als nur die richtige Route. Zum Beispiel auch ein Blick in den Wetterbericht. So könnt ihr sicherstellen, dass ihr wirklich nur passende Kleidung einpackt:

  • Meldet der Wetterfrosch einen strahlend sonnigen Tag, dann solltet ihr lediglich die Badehose und ein kleines Handtuch einstecken und könnt die schwere Regenbekleidung getrost im Schrank lassen. Eh klar!

  • Ein zusätzliches Paar Fahrradsocken mitzunehmen ist mit Kindern nie verkehrt, denn manchmal kann es einfach zu verlockend sein, eine große Pfütze genauer zu erkunden. Auch ein T-Shirt zum Wechseln sollte immer mit – ist das Shirt beim Plantschen im Bach nass geworden, sollte euer Kind wegen der Sonnenbrandgefahr nicht ohne T-Shirt weiterfahren. Ein nasses oder durchgeschwitztes Oberteil ist nicht nur unangenehm, sondern kann den Körper eures Kindes auch auskühlen, gerade beim Bergabfahren oder in schattigen Waldpassagen.

  • Startet ihr schon am Vormittag, empfehlen wir euch einen kurzen Temperatur-Check vor der Haustür, denn in den frühen Morgenstunden kann es im Frühling und im Herbst oder in manchen Regionen selbst im Sommer noch ein wenig frisch sein. Eine leichte Jacke, ein Schlauchschal und Handschuhe sollten ausreichen und finden später immer Platz im Rucksack oder in der Radtasche.

 

Kettenschmiermittel, Dämpferpumpe, Schraubenschlüssel

Ihr sollt keine mobile Fahrradwerkstatt sein. Statt jede Menge Werkzeug mitzutransportieren, solltet ihr euer Fahrrad lieber ein paar Tage vor der Tour selbst oder im Zweifel vom Mechaniker auf Vordermann bringen (lassen). Ein Multitool, eine Mini-Pumpe und Flickzeug oder ein Ersatzschlauch gehören zur Grundausstattung und sind ausreichend für kleine Reparaturen unterwegs.

woom Fahrradschloss Lokki

 
Fahrradschloss

Ob ihr wirklich ein Schloss auf eurer Tour braucht, hängt von der Route und dem Ausflugsziel ab. Steuert ihr einen Abenteuerspielplatz, den Tiergarten oder ein Freibad an, dann ist ein Schloss jedenfalls sinnvoll, um eure Bikes vor dem Eingang abschließen zu können. Das Zusatzgewicht könnt ihr euch hingegen eher sparen, wenn ihr beispielsweise einen Besuch bei der Tante oder dem Opa plant und eure Räder im Haus sicher abstellen könnt. Oder wenn ihr unterwegs nur ein schönes Picknick einlegen wollt und eure Räder dabei stets gut im Blick habt.

Auf welche praktischen Helfer könnt ihr auf euren Touren nicht verzichten? Wir sind gespannt!

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