Gemeinsam aus der Corona-Krise - #woomcares für Menschen in Bedrängnis

Posted by Sarah Schwarz
Die woom Gründer und Geschäftsführer Christian Bezdeka und Marcus Ihlenfeld

Gemeinsam aus der Corona-Krise - #woomcares für Menschen in Bedrängnis

Posted by Sarah Schwarz
Die woom Gründer und Geschäftsführer Christian Bezdeka und Marcus Ihlenfeld

Einer unserer zentralen Grundsätze im Unternehmen ist Verantwortung – gegenüber euch Kundinnen und Kunden genauso wie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Lieferantinnen und Lieferanten, der Umwelt und Gesellschaft im Allgemeinen gegenüber.

Wir verstehen woom als aktiven Teil der Gesellschaft und suchen daher stets nach neuen und nachhaltigen Wegen, um uns in die Gesellschaft einzubringen und etwas von unserem Erfolg zurückzugeben. Anlässlich der Senkung der Mehrwertsteuer in Deutschland haben wir uns daher etwas überlegt: Anstatt unsere Preise in Deutschland um 3 % zu senken, was je nach Kauf nur ein paar Euro ausmachen würde und aus unserer Sicht keine echte Unterstützung gegen Gehaltsausfälle bedeutet, möchten wir die Mehreinnahmen gezielt jenen Menschen zukommen lassen, die durch die Corona-Pandemie unter besonderen Druck oder in Not geraten sind.

Kooperation mit der Caritas

Auch hierzulande gibt es nach wie vor Armut und zu wenig Chancengleichheit. Gerade durch die Covid-19-Pandemie sind in den letzten Wochen und Monaten viele Familien in eine soziale und finanzielle Notlage gekommen. Um diese Familien zu erreichen, haben wir eine Kooperation mit der Hilfsorganisation Caritas gestartet. Denn mit der Caritas als Partner können wir sicher sein, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird.

Im Zentrum unserer Zusammenarbeit steht daher ein wichtiges Projekt der Caritas, das wir im zweiten Halbjahr 2020 fördern werden: die Caritas Sozialberatung.

 

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Sozialberatungsstellen der Caritas sind wichtige Anlaufstellen, die armutsbetroffene Familien rasch, persönlich und unbürokratisch unterstützen. Ein Beispiel einer Betreuerin:

“Eine Mutter zweier Kinder, die in die Sozialberatung kam, weil sie die Laptop-Leihgebühren für das Homeschooling ihrer beiden Kinder nicht mehr bezahlen konnte. Sie wurde in Kurzarbeit geschickt, hatte im Monat zuvor noch eine Zahn-Operation und somit war das wenig Ersparte aufgebraucht. Auch ihrem Ex-Mann, der aufgrund der Corona-Krise seinen Job verloren hatte, war es nicht mehr möglich, seine Kinder zu unterstützen und die Frau wusste nicht, wie sie die unerwarteten Leihgebühren für die Laptops bezahlen sollte.”

In diesem Fall übernahm die Caritas die Leihgebühren ohne bürokratischen Aufwand und leistete der betroffenen Familie gezielte Unterstützung.

Die Betreuerinnen und Betreuer der Caritas suchen gemeinsam mit den Betroffenen Lösungen in finanziellen und existenzgefährdenden Notsituationen. Etwa durch Beratung zu sozialrechtlichen Fragen oder mit finanzieller Unterstützung, um beispielsweise ein kaputtes Haushaltsgerät zu ersetzen. Ebenso bietet sie Hilfe bei Behördenwegen, bei der Erstellung eines Haushaltsplanes oder Beratung für Schwangere.

 

Schnelles und unbürokratisches Handeln

Die Hilfsansuchen an die Caritas haben sich in der Corona-Zeit vervielfacht und nehmen täglich zu. Gleichzeitig ist eine Entspannung der Arbeitsmarktsituation noch nicht in Sicht. Aus diesem Grund ist es uns ein Anliegen, hier rasch ein Zeichen zu setzen und die Sozialberatung zu unterstützen, damit diese Familien weiterhin diese dringend notwendige Unterstützung in Anspruch nehmen können. 

 

Fahrradfachhandel ohne Preisdruck

Wir berücksichtigen mit dieser Aktion aber auch unser Händlerinnen und Händler:

Die Auswirkungen des Lockdowns zu Beginn der Radsaison haben den Fahrradfachhandel in besonderem Maße gefordert: geschlossene Läden, gestörte Lieferketten zum Teil gefolgt von ausverkauften Rädern. Viele Läden konnten die Einbußen nicht wieder ausgleichen und eine Senkung der Preise in unserem Online-Shop hätte zur Folge, dass die ohnehin von Corona getroffenen Fahrradhändlerinnen und -händler zusätzlich unter Preisdruck geraten. Darum möchten wir es unseren verlässlichen Partnerinnen und Partnern freistellen, die Steuersenkung weiterzugeben, ohne jeglichen Druck unsererseits auszuüben. So haben sie die Möglichkeit, zumindest einen Teil der Corona-bedingten Umsatzverluste zu kompensieren.

In diesem Sinne: unterstützt eure lokalen Händlerinnen und Händler!

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