E-Bike, Pedelec, E-Citybike – was ist eigentlich der Unterschied? Teil 2

Posted by Sarah Schwarz
woom UP E-Mountainbike Seitenansicht

E-Bike, Pedelec, E-Citybike – was ist eigentlich der Unterschied? Teil 2

Posted by Sarah Schwarz
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Wusstet ihr, dass das beliebteste Elektrofahrzeug in Europa nicht das Auto, sondern das Fahrrad ist? Kein Wunder, E-Bikes machen flexibel und eröffnen ganz neue Möglichkeiten.

So transportieren die Eltern ihre Kids im geräumigen Lastenrad, die Business-Frau umfährt Staus mit dem praktischen E-Klapprad und der Nachwuchs kann den MTB-begeisterten Papa auf der Tour begleiten. Ihr seht, so zahlreich die Einsatzgebiete, so vielfältig sind mittlerweile auch die E-Bike-Typen. Wir haben uns diese Spezialisten daher genauer angeschaut:

 

E-Mountainbike

Nicht nur Mountainbikes sind beliebt, auch E-Mountainbikes. Die Ausstattung ist – wie bei unmotorisierten Mountainbikes – auf das Fahren im Gelände und auf grobem Untergrund ausgelegt, das bedeutet stabiler Rahmen, breite Reifen, Federung, Scheibenbremsen.

Im E-MTB-Segment tut sich richtig viel: Für jedes Fahrkönnen und jeden Einsatzzweck gibt es das richtige Modell – ob Trail Bike, Cross Country oder Enduro. Die Motoren werden immer leichter und kleiner, was sich positiv auf die Fahreigenschaften von E-MTBs auswirkt und das Handling erleichtert. Außerdem verfügen die meisten Bikes über eine Schiebe- bzw. Anfahrhilfe – ist ein Anstieg zu steil zum Fahren, unterstützt euch dieser Modus per Knopfdruck beim Schieben.

So ein sportlicher Elektroantrieb bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich:

  • Das E-MTB ermöglicht längere Distanzen in kürzerer Zeit. Somit passt auch eure Feierabendrunde schon in das kleinste Zeitfenster.

  • Mit eurem Kind sind größere Bike-Touren machbar, weil von jetzt auf gleich mehr Höhenmeter drin sind.

  • Menschen mit weniger Kondition können ohne Scheu vor längeren Anstiegen ihre sportlichen Freunde und Partner auf den Berg begleiten.

Seit Mitte 2020 bieten wir mit dem woom UP ein speziell an Kinder angepasstes E-MTB.

 

E-Trekkingbike

Sportlich und umfassend ausgestattet, sind E-Trekkingbikes richtige Alleskönner – ob für Weltenbummler auf längeren Ausflügen und Wochenendtouren oder für Pendler in der Stadt. Trekking-Pedelecs zeichnen sich aus durch:

  • robuste Rahmen und stabile Laufräder,

  • leichte Akkus mit viel Power,

  • die notwendigen Vorrichtungen für den Straßenverkehr und

  • die übliche Komfort-Ausstattung, wie Schutzbleche und ausladenden Gepäckträger, also ideal für Reisen und Einkäufe.

Das macht das E-Trekkingbike zum komfortablen und sicheren Begleiter im leichten Gelände, auf langen Touren und im Verkehr. Die Ausstattung bewirkt zwar ein höheres Gewicht, das aber durch den starken Motor gut kompensiert wird.

 

E-Citybike

Die Mobilität der Zukunft? So oder so, elektrische Citybikes sind stark im Kommen! Sie sind perfekt für den täglichen Gebrauch, um mühelos und staufrei von A nach B zu gelangen – ob für den Weg in die Arbeit oder zur Schule, für kurze Erledigungen in der Stadt oder für mittlere Distanzen am Land.

Da ihr mit dem E-Citybike primär im Straßenverkehr unterwegs seid, solltet ihr auf eine verkehrssichere Ausstattung achten. Mehr dazu findet ihr zum Beispiel auf https://www.fahrradwien.at/tipps-und-regeln/das-richtige-rad/

Passend zu ihrem Einsatzzweck sind E-Citybikes in der Regel mit einigen nützlichen Bauteilen wie Gepäckträger, Ständer und Schutzblechen ausgestattet.

 

Elektro-Klapprad

Mit E-Klapprädern seid ihr in der Stadt stets auf der Überholspur! Diese flexiblen Bikes sind relativ leicht und lassen sich im Handumdrehen aus- und zusammenklappen. Somit könnt ihr sie ohne Probleme in öffentlichen Verkehrsmitteln mitnehmen oder einfach im Auto verstauen, wenn ihr zum Beispiel nur einen Teil eures Arbeitsweges auf dem E-Bike zurückzulegen wollt.

 

Kompakt E-Bike

Kompakt E-Bikes lassen sich zwar nicht zusammenklappen, aber dank des verstellbaren Lenkers und der einklappbaren Pedale sind sie dennoch sehr platzsparend und wie gemacht für eure Stadtwohnung und den Transport im Auto, Bus oder in der Bahn. Im Unterschied zum Klapprad bieten euch Kompakt E-Bikes zudem den Vorteil, dass ihr die Höhe des Vorbaus und die Sattelstütze verstellen und individuell an verschiedene Körpergrößen anpassen könnt – Fahrspaß für die ganze Familie!

 

E-Lasten-/Transportfahrrad

Sozusagen das optische Kontrastprogramm zum E-Klapp- und Kompaktbike. Gemeinsam haben die drei E-Bikes nur, dass sie wie gemacht für den Einsatz im urbanen Raum sind. Mit ihren ausladenden Gepäckträgern und Transport-Boxen eignen sich E-Lastenräder ideal, um schwerere Dinge, Einkäufe oder auch den Nachwuchs zu befördern – in einigen Transporträdern können bis zu drei kleine Passagiere Platz nehmen. Als E-Variante kommt ihr mit diesem schweren Rad plus den vielen Kilos Zuladung natürlich viel leichter vom Fleck – der perfekte Zweitwagenersatz! Dieses Potenzial wurde bereits in vielen Städten erkannt und so werden bereits verschiedene Förderprogramme angeboten. Informiert euch am besten in eurem Land über mögliche Förderungen!

 

E-Rennrad

Der E-Bike-Trend ist nicht zu bremsen und macht auch vor dem guten alten Rennrad-Segment nicht Halt. 2019 hat ein richtiger Boom eingesetzt und heute haben fast alle bekannten Hersteller Elektro-Rennräder in ihrem Programm. Genauso wie bei ihren unmotorisierten Vorbildern stehen bei E-Rennrädern die sportlichen Fahreigenschaften im Vordergrund – diese wird durch eine möglichst leichte und aerodynamische Bauweise garantiert. Trotz der zusätzlichen Kilos durch Motor und Akku sind einigen Anbietern erstaunliche Leichtgewichte mit nur 10 bis 16 kg gelungen. Bei vielen Modellen könnt ihr bei Bedarf Akku und Motoreinheit ausbauen und so ein paar Kilos sparen.

Aber was nutzt ein Motor bei den ohnehin schnellen Rennrädern?

  • Ein großer Vorteil ist, dass ihr den Antrieb temporär zuschalten könnt, also dann, wenn ihr ihn braucht: Auf geraden Strecken tretet ihr selbst in die Pedale und lasst euch nur bei steilen Anstiegen vom E-Antrieb unterstützen, um die hohen Geschwindigkeiten gut zu halten. So kommt auch die sportliche Komponente nicht zu kurz.

  • Der Motor riegelt gesetzeskonform ab 25 km/h ab. Das Bike lässt sich aber problemlos weiter beschleunigen, denn der Motor leistet keinen Widerstand beim Treten. So wird das Rennrad-Feeling nicht getrübt.

  • Die Beschleunigung aus dem Stand ist enorm.

Ergebnis: Als sportliche Radfahrer könnt ihr euer Training viel individueller und effizienter gestalten, weil ihr durch die unterschiedlichen Unterstützungsstufen flexibel auf das Strecken-Profil reagieren könnt. So müsst ihr nicht die Route nach dem gewünschten Training auswählen und könnt zudem längere Distanzen zurücklegen. Wie bei E-MTB lassen sich mithilfe des Motors natürlich auch Leistungsunterschiede, etwa zwischen Männer und Frauen oder älteren und jüngeren Radbegeisterten, ausgleichen.

 

E-Gravelbike

„Gravel“ bedeutet auf Deutsch Schotter, was schon vermuten lässt, dass E-Gravelbikes nicht nur auf glattem Asphalt zuhause sind. Ausgestattet mit breiteren, profilierten Reifen, einem stabilen und dennoch leichten Rahmen sowie hydraulischen Scheibenbremsen könnt ihr mit diesen Rennrädern auch auf Schotter und Waldwegen richtig viel Spaß haben. Der E-Antrieb macht die Räder zu richtigen Asphalt-Rasern. Einige Hersteller bieten die Bikes mit fixem Zubehör wie Schutzblechen und Gepäckträger an. So verwandelt sich das Freizeitrad in das ideale Alltagsrad für den Weg in die Arbeit – kurzum richtige Alleskönner.

Jetzt seid ihr bestens gerüstet, um das passende E-Bike für eure Einsatzzwecke auszuwählen und euch ins E-Abenteuer zu stürzen!

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