10 Gründe, warum Radfahren so wichtig für euer Kind ist

Posted by Sarah Schwarz
Drei Mädchen mit woom Fahrradhelm

10 Gründe, warum Radfahren so wichtig für euer Kind ist

Posted by Sarah Schwarz
Drei Mädchen mit woom Fahrradhelm

Was sind eure schönsten Kindheitserinnerungen? Vielleicht kleine Momente wie Sterne schauen mit eurer Oma, nach einem Regenguss in Pfützen springen oder der gemeinsame Radausflug zum Ententeich mit Papa. Solche persönlichen Erfahrungen und frühen Erlebnisse prägen fürs Leben.
Eines ist klar: Die Freizeitgestaltung spielt eine wichtige Rolle für die Entwicklung eures Kindes. Radfahren ist eine prima Möglichkeit, um euren Nachwuchs von klein auf für Bewegung im Freien zu begeistern. Es macht aber nicht nur Spaß, sondern tut auch Leib und Seele gut. Warum? Wir haben 10 überzeugende Gründe gesammelt: 

1. Radfahren ist Gehirnjogging

Körperliche Aktivitäten wie Radfahren haben einen positiven Einfluss auf das Gehirn eurer Kids. Woran das liegt, ist ganz einfach: Wenn sich euer Kind bewegt, wird der ganze Körper und auch das Gehirn mit mehr sauerstoffreichem Blut und Nährstoffen versorgt. Dadurch kann euer Nachwuchs konzentrierter und kreativer Denken.
Das ist aber noch nicht alles! Radfahren wirkt wie Dünger für das Gehirn. Denn durch die Bewegung wird die Produktion von Neurotrophinen, das sind Nervenproteine, angekurbelt und in das Gehirn und die Muskulatur ausgeschüttet. Diese Signalstoffe verhindern einerseits das Absterben der vorhandenen Gehirnzellen und sorgen andererseits dafür, dass neue Nervenzellen und neue Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen gebildet werden. So können die Nervenzellen besser miteinander kommunizieren und das Gehirn eurer Kids wird leistungsfähiger. Wollt ihr es genauer wissen?
Dann folgt dem Link:
https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/bewegung-neuroplastizitaet-das-gehirn-kein-muskel-und-doch-unglaublich-trainierbar/2/

 

2. Radfahren macht fit

Fernseher, Smartphones und Spielkonsolen sind große Konkurrenz für das Radfahren und dabei vor allem eines: Bewegungshemmer. Bekanntlich können Überernährung und zu wenig körperliche Bewegung schon bei Kindern zu Übergewicht bzw. Adipositas führen. In unseren Breitengraden ist Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen ein ernstes Gesundheitsproblem. Radfahren kann hier wirksam gegensteuern: Die Bewegung regt den Stoffwechsel an und euer Kind verbrennt mehr Energie.

 

3. Radfahren beugt Krankheiten vor

Radfahren senkt das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Tritt euer Kind regelmäßig in die Pedale, werden nicht nur seine Beine sondern auch das Herz trainiert. Das ist wichtig, denn der Herzmuskel braucht Training, damit er lange funktionstüchtig und gesund bleibt. Die Bewegung beim Radfahren bringt den Blutkreislauf in Schwung: Das Herz schafft es, mehr Blut bei einem Herzschlag in den Körper zu pumpen und gleichzeitig reduziert sich die Herzschlagfrequenz. Zusätzlich reinigen sich die Blutgefäße durch die starke Durchblutung, zum Beispiel wird Cholesterin abgebaut und somit eine Verkalkung der Blutgefäße verhindert.
Außerdem beugt Radfahren einem Typ-2-Diabetes vor. Bewegung hilft nämlich, den Blutzucker zu senken und so zu vermeiden, dass euer Kind im jugendlichen Alter an Diabetes erkrankt. Hier könnt ihr mehr über die Bedeutung von Bewegung zur Prävention von Krankheiten lesen:  https://www.kup.at/kup/pdf/6067.pdf

 

4. Radfahren härtet ab

Wenn euer Kind regelmäßig Rad fährt, dann ist sein Immunsystem deutlich leistungsfähiger als jenes von wenig aktiven Kindern. Der Grund dafür: Der Körper eures Kindes wird aktiv und bildet nicht nur mehr, sondern auch leistungsstärkere weiße Blutkörperchen und andere Substanzen im Blut. So richtig gestärkt, kann das Immunsystem dann Krankheitserregern den Kampf ansagen und euer Kind leidet seltener an Infektionen der Atemwege.
Ein positiver Zusatzeffekt: An der frischen Luft nimmt euer Kind richtig viel Licht über die Haut und Augen auf. Das kurbelt die Vitamin D-Produktion an, was wiederum die Abwehrkräfte stärkt und die Knochen vor Osteoporose schützt. Außerdem wirkt sich Licht direkt auf den Hormonhaushalt aus und damit auf die Stimmung. Licht hat an einem strahlenden Sonnentag eine Beleuchtungsstärke von 100.000 Lux, während eine Innenraumbeleuchtung nur ca. 400 Lux bietet. Sogar an einem bedeckten Tag kann man draußen noch etwa 5.000 Lux aufnehmen. Also ab aufs Rad und Licht tanken!

 

5. Radfahren fördert den Muskelaufbau

Während eure Kids in die Pedale treten, benützen sie neben ihren Beinen und Füßen auch viele zusätzliche Muskeln, zum Beispiel zum Lenken oder um das Gleichgewicht zu halten. So wird schon nach zehn Minuten Fahrradfahren fast die gesamte Körpermuskulatur eures Kindes gut durchblutet. Das kräftigt die Bein-, Gesäß- und Bauchmuskeln, die Schulter-Arm-Muskulatur sowie die tiefer liegenden, kleinen Rückenmuskeln zwischen den Wirbeln. Radfahren ist also das ideale Gegenprogramm zum vorherrschenden Bewegungsmangel und beugt Rückenleiden vor.

 

6. Radfahren schützt die Gelenke
Radfahren ist eine sehr gelenkschonende Form der Bewegung, weil das Rad den Großteil des Körpergewichts trägt. Zusätzlich bewirkt die runde und sanfte Be- bzw. Entlastung, dass die Gelenke besser mit Nährstoffen versorgt werden.

 

7. Radfahren macht glücklich

Das können wir natürlich nur bestätigen :-). Neben den vielen positiven Effekten auf die physische Gesundheit eures Kindes, tut Radfahren tatsächlich auch ihrer Psyche gut. Ihr selbst kennt sicher aus eigener Erfahrung, wie intensiv ihr auf dem Rad die Umgebung wahrnehmen könnt: der wechselnde Duft der Natur je nach Jahreszeit, der kühle Fahrtwind, der euch durch die Haare weht oder die Sonne, die eure Haut wärmt. Durch die körperliche Betätigung unter freiem Himmel, bestenfalls im Grünen, tankt euer Kind vermehrt Glückshormone – die bekanntesten darunter sind Adrenalin und Endorphine. Sie sorgen für ein besseres Körpergefühl, mentale Zufriedenheit und gute Stimmung.

 

8. Radfahren verbessert die Motorik und schärft die Sinne

Kinder am spielen im Wald

Die motorische und sensorische Entwicklung eures Kindes bildet eine wichtige Grundlage für das ganze Leben. Beim Radfahren lernt euer Kind schnell und spielerisch, verschiedene motorische Fähigkeiten zu kombinieren: Gleichgewichtssinn, Lenken, Treten, Umschauen, Orientieren und Reagieren.
Außerdem sensibilisiert Radfahren die Wahrnehmung. Denn Kinder entdecken und erforschen die Welt über ihre Sinne, also indem sie Reize aus der Umwelt über ihre verschiedenen Sinneskanäle aufnehmen und im Gehirn verarbeiten. Radfahren fördert die Wahrnehmung eures Kindes in besonders vielen Bereichen: Zunächst steht ein guter Gleichgewichtssinn im Vordergrund, um überhaupt mit dem Fahrrad umgehen zu können. Auf dem Weg zum Kindergarten lernt euer Kind genau zu hören und zu schauen, um etwa die Gefahren im Straßenverkehr einschätzen zu können. Während eines Radausflugs entdecken die Kids die vielen Seiten der Natur: Geräusche, Gerüche und Farben.

 

9. Radfahren ist Freiheit

Einfach in den Sattel schwingen und raus in die frische Luft! Egal wohin es geht, das Rad ermöglicht eurem Kind schon früh, weite Strecken zurücklegen zu können. Praktisch zu jeder Jahreszeit ist das Rad ihr treuer Begleiter egal ob im Wald, durch den Park oder ins Freibad. Mobil zu sein bedeutet für euer Kind ein riesiges Stück Selbstständigkeit und  persönliche Freiheit.

Kind mit woom E-Mountainbike am Berg

 

10. Radfahren verbindet

Kontakte zu anderen Kindern sind wichtig, damit sich euer Nachwuchs emotional gut entwickelt. Sport bringt Menschen zusammen – diese Erkenntnis ist nicht neu und gilt für jedes Alter. Gemeinsam mit dem Rad durch Pfützen sausen oder über eine kleine Rampe hüpfen sind kleine Erlebnisse, die Kinder zusammenschweißen.

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